Einführung
Das Locked-in-Syndrom
Der gesamte Körper ist gelähmt. Sprechen und Schlucken sind nicht möglich.
Lediglich die Augenlider können bewegt werden.
Der angelsächsische Sprachraum hat für diesen Zustand das Wort
Locked-In-Syndrom geprägt. Viele versterben. Das Locked-In-Syndrom kann als Folge eines Schlaganfalls,
eines Leidens wie ALS, einer anderen Krankheit oder aber auch als Folge eines Unfalls auftreten. Früher wurden Patienten mit dem
Locked-In-Syndrom als Körper ohne Emotionen behandelt. Ein schrecklicher Irrtum! In jüngster Zeit setzt sich die Erkenntnis durch, dass durch eine überaus langwierige Behandlung erstaunliche Erfolge erzielt werden können.
Die Organisation LIS
Auch heute noch landen viele Patienten in Heimen und werden nicht behandelt. Leider besteht selbst unter Experten ein großes Informationsdefizit über den Verlauf der Krankheit.
Wir möchten das ändern und haben uns entschlossen, die Organisation LIS zu gründen.
Die Ziele von LIS:
- Eine optimale Therapie
- Eine Gesprächsrunde für Patienten und Angehörige
- Bereitstellung von Kommunikationsmöglichkeiten
- Aufbau eines Dokumentationszentrums
- Erstellen von Publikationen und Ausrichtung von Tagungen
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