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Bärbels Saaleradtour 2026 von Jena nach Magdeburg
Gleich am ersten Ferientag fuhren wir mit dem Zug nach Jena um dort unsere diesjährige Radtour zu beginnen. Wenn einer eine Reise tut…. noch dazu mit dem Zug, dann kann er was erzählen. Verspätung, Schienenersatzverkehr und diverse kleine Pannen.
In Jena besuchten wir den Botanischen Garten, den Jentower, mit der herrlichen Aussicht auf Jena, die Stadt, die in einem Tal liegt. Umringt von vielen Anhöhen, so z.B. den Landsknecht, der früher auch Landskrone hieß und den ich vor 60 Jahren mit meiner Oma erklomm. Manche Sachen wiederholen sich eben. Nicht genau so, denn früher kostete die Brause 40 Pfennige, so eben anders. Ein Blick ins Planetarium blieb uns verwehrt, da es erst Mitte Juli, nach Umbauarbeiten, eröffnet werden soll. Jena hat uns erst auf dem 2. Blick gefallen. Viele alte Häuser ….auch Neue, viele Studenten, viele Gaststätten und viel Geschichte die einem auf Schritt und Rad begegnet.
Am nächsten Tag, gut gestärkt, sind wir der Saale entlang, an Burgen und Schlössern vorbei nach Naumburg geradelt. Hier haben wir den Dom besucht, da ich mir unbedingt die von Neo Rauch erschaffenen rubinroten Glasfenster der Elisabethkapelle ansehen wollte. Sie stellen Abschied, Mantelspende und Krankenpflege dar. Ich hatte sie mir größer vorgestellt aber nun ja, sie sind der Größe der Kapelle angeglichen.
Mehr ist nach so einer Tagesetappe auch nicht drin. Nach einem guten Abendbrot in der „Henne“ in Naumburg wollten wir nur noch ins Bett. Nix mit Fußball WM schauen, nur noch schlafen.
Von Naumburg, landschaftlich immer noch sehr schön, ins grausige Halle. Quer durch die Stadt, die gefühlt eine einzige Baustelle ist. Um uns herum nur Lärm, Autos und Straßenbahnen.
Am nächsten Tag war Bernburg unser Ziel. Hier wurden wir von einem herrschaftlichen Anblick auf das etwas höher gelegene Schloß begrüßt. In Bernburg waren wir im Hotel „Fürsteneck“ untergebracht. Ein sehr schönes Hotel.
Von Bernburg sollte es dann über Calbe nach Magdeburg gehen. Kurz vor Calbe hat uns der Regen überrascht, so dass wir beschlossen haben mit dem Zug bis Magdeburg zu fahren und dann weiter nach Hause.
Insgesamt haben wir 220 km der 400 km langen Saale zurückgelegt. Vorwiegend schönes Wetter, viel Wind, gefühlt immer von vorn gehabt und noch besseres Essen genossen. Manchmal zwei gegensätzliche Meinungen gehabt aber immer gemeinsam in eine Richtung gefahren. Und dafür bin ich meinem Enkel unendlich dankbar, dass er das noch mit mir gemacht hat.
Liebe Grüße Bärbel
PDF: 26-08 Bildblatt zu Bärbels Saaleradtour
Bildergalerie

Bärbel und Enkel Toni im Jahr 2026

Gradierwerk Bad Dürenberg

Jena/Jentower

Saaleblick 1

Saaleblick 2

230 km davon sind wir geradelt

Naumburger Dom

Naumburger Dom – neue Fenster
