Start » Olafs Pfingstreise 2026 nach Kärnten

Olafs Pfingstreise 2026 nach Kärnten

Liebe LIS’er,

am Donnerstag vor Pfingsten fuhren 2 Assistenten und ich nach Kärnten in Österreich, in die Nähe vom Wörthersee. Nach einer 10-stündigen Autofahrt kamen wir in unser idyllisch gelegenes Ferienhaus an. In den 6 Tagen unternahmen wir sehr viel. Wir fuhren nach Velden ans Schlosshotel, dem Drehort der Serie „Ein Schloss am Wörthersee“, weiter auf einen 900 m hohen Berg, auf dem sich der „ Pyramidenkogel“ befindet, welcher ein stylischer Aussichtsturm ist. Von oben hatte man einen fantastischen Blick auf den Wörthersee und auf die Bergwelt der Alpen.

Am nächsten Tag ging es über die nahe Grenze nach Slowenien. Am Jasna-See gab es ein Postkartenmotiv, der See mit schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund.

Pfingstsonntag fuhren wir zum Weißensee, ein Bergsee auf 900 Höhenmeter gelegen. Im Ort war ein kleines Volksfest, welches wir nach einem Spaziergang am See kurz besuchten.

Pfingstmontag erkundeten wir erst den Pressegger-See auf dem „Slow-Trail“, ein Rundwanderweg um den See. Eine vollständige Umrundung war leider für uns durch große Steigungen nicht möglich, meine Assistenten haben so schon genug Anstrengungen auf sich genommen, um mir Dinge zu zeigen, wo garantiert vorher noch kein Rollstuhlfahrer war, nochmals großen Dank dafür. Am Nachmittag durften wir einen Unesco-Weltkulturerbe-Brauch beiwohnen, dem sogenannten „Kufenstechen“, in Feistritz an der Gail. Junge Männer auf Pferden schlagen ein Holzfass kaputt.  Am Abend unternahmen wir einen Waldspaziergang, gleich hinter unserem Ferienhaus, welcher mit Rollstuhl nicht ohne war.

Der letzte Urlaubstag führte uns an mehrere Aussichtspunkte, um die herrliche Bergwelt zu genießen. Auf dem Nassfeldpass, welcher die Grenze zu Italien bildet, umrundeten wir den Grenzsee. Am Nachmittag gab es vom Chef für sein „Personal“ hitzefrei. Wir fuhren an den Pressegger-See ins Strandbad, wo meine Assistenten bei 33 Grad Außentemperatur und 25 Grad Wassertemperatur schwimmen gegangen sind. Am Abend gingen wir noch in unsere „Haus-Sauna“, welche man mit Duschrolli befahren konnte.

Am Mittwoch hieß es Abschied nehmen, nach 10 Stunden Fahrzeit waren wir wieder heil in der Heimat gelandet.

LG Olaf